Warum ein rückwärtsgerichteter Sitz?

Warum rückwärts besser ist

Auch wenn Dein Kleinkind von der Statur wie ein ausgewachsener Mensch aussieht, so befindet sich sein kleiner Körper noch in der Entwicklung. Deshalb musst Du es im Auto besonders schützen.

Bei einem Unfall fängt ein rückwärtsgerichteter Kindersitz die Aufprallkräfte, die auf den empfindlichen Kopf und Nackenbereich Eures Babys wirken, ab. Deshalb bietet ein entgegen der Fahrtrichtung angebrachter Sitz mehr Sicherheit – selbst wenn Dein Nachwuchs bereits aus der Babyschale rausgewachsen ist.

Was haben Astronauten mit rückwärtsgerichteten Kindersitzen zu tun?
Beim ersten Kindersitz handelte es sich um einen einfachen, in Fahrtrichtung positionierten Sessel, der einfach mit Hilfe eines Hakens über die Rückenlehne gehängt wurde. 1984 brachte Maxi-Cosi die erste rückwärtsgerichtete Babyschale auf den europäischen Markt. 


Von den Vorteilen eines rückwärtsgerichteten Sitzes wusste man in Schweden schon früher. Pionierarbeit leistete hier Professor Bertil Aldman Anfang der 1960er Jahre, angeregt durch die Astronauten der Weltraummission Gemini, die entgegen der Fahrtrichtung saßen.

Die Stühle der Kapsel waren so geformt, dass sich die bei Start und Landung entstehenden Kräfte auf den gesamten Rücken der Astronauten verteilten. Professor Aldmann erkannte, dass dasselbe Prinzip auch auf das Automobil angewandt werden konnte und entwickelte den ersten rückwärtsgerichteten Kindersitz für Kleinkinder. 

Warum sind rückwärtsgerichtete Sitze so viel sicherer für Säuglinge und Kleinkinder?
Der Kopf Deines Babys ist proportional gesehen viel größer und schwerer als der Rest seines Körpers. Seine Knochen und die Nackenmuskulatur sind noch nicht vollständig ausgebildet, um seinen relativ schweren Kopf von allein zu halten. 

Sitzt Dein Baby in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz und es kommt zu einem Frontalaufprall, kann sein Kopf nach vorn geschleudert werden. Das ist eine große Belastung für seinen Kopf und Nacken und kann zu schweren Verletzungen führen. 

In einem rückwärtsgerichteten Kindersitz sind Kopf und Nacken Deines Babys geschützt, da die Aufprallkräfte auf seinen ganzen Rücken verteilt werden – genau wie bei den Astronauten.

Im Juli 2013 trat mit i-Size die erste Stufe der Sicherheitsverordnung für Kindersitze in Kraft, derzufolge Säuglinge und Kleinkinder bis zu einem Mindestalter von 15 Monaten in einem rückwärtsgerichteten Sitz im Auto mitfahren müssen. Erst dann sind ihre Knochen und Nackenmuskeln weiter ausgebildet. 

Durch die neue Verordnung wurde die Dauer, in der ein rückwärtsgerichteter Kindersitz verwendet werden muss, auf 15 Monate verlängert. Wir empfehlen allerdings, für ein Maximum an Sicherheit bis zu einem Alter von 4 Jahren rückwärts gerichtet zu fahren.  

Was passiert bei einem Heckaufprall? 
Studien belegen, dass es sich bei den meisten Straßenunfällen (ca. 70 %) um Frontalaufpralle handelt. In der Regel sind die bei einem Heckaufprall entstehenden Kräfte geringer, da hier die Fahrzeuge in dieselbe Richtung und nicht aufeinander zufahren.  Wirklich schwere Heckaufpralle sind selten. 

Wir zeigen Dir in diesem englischsprachigen Video, wie ein rückwärtsgerichteter Sitz funktioniert. (Quelle: Trygg Trafikk)

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