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i-Size FAQs

Häufige Fragen zu i-Size

  1. Was ist i-Size?
  2. Warum wurde i-Size entwickelt?
  3. Warum ist i-Size notwendig?
  4. Wann tritt die neue Verordnung in Kraft?
  5. Ist es erlaubt, einen nach i-Size zugelassenen Kindersitz zu nutzen?
  6. Kann ich einen nach i-Size zugelassenen Kindersitz in meinem ISOFIX Auto verwenden?
  7. Kann ich weiterhin meinen nach ECE R44-04 zugelassenen Kindersitz verwenden?
  8. Wer war bei der Festlegung der neuen i-Size Verordnung involviert?
  9. Ersetzt der neue Standard die aktuelle Sicherheitsverordnung ECE R44?
  10. Was ist der Unterschied zwischen i-Size und der aktuellen ECE R44 Verordnung?
  11. Warum nennt sich die Verordnung i-Size?
  12. Warum ist es sicherer, das Kind in einem rückwärtsgerichteten statt in einem vorwärtsgerichteten Sitz zu transportieren?
  13. Werden auch i-Size Fahrzeuge entwickelt? Inwieweit wirkt sich das auf die Kompatibilität der Kindersitze (Fahrzeugliste) aus und wann werden sie voraussichtlich auf den Markt kommen?
  14. Welchen Einfluss haben Seitenairbags auf rückwärtsgerichtete Sitze und deren verlängerten Einsatz?
  15. Wenn es sicherer ist, den Kindersitz über einen längeren Zeitraum entgegen der Fahrtrichtung anzubringen, bieten die aktuellen Kindersitze wie der Pearl, Axiss, Tobi oder Rubi dann überhaupt noch genügend Schutz?
  16. Warum ist der Einsatz von rückwärtsgerichteten Kindersitzen auf nur 15 Monate begrenzt? Warum nicht auf 4 Jahre?
  17. Warum hängt die Größe des richtigen Autokindersitzes nun von der Körperlänge und nicht mehr vom Gewicht des Kindes ab? Warum wird das Alter des Kindes nicht berücksichtigt?
  18. Warum nennt die Sicherheitsverordnung keine Mindestgröße für rückwärtsgerichtete Sitze, sondern stattdessen ein Alter von 15 Monaten?
  19. Welche Maßnahmen ergreift Maxi-Cosi, um den längeren Einsatz rückwärtsgerichteter Sitze zu unterstützen?
  20. Warum wechseln Eltern derzeit noch zu früh zu einer höheren Sitzkategorie?
  21. Was ist ISOFIX?

 

1. Was ist i-Size

i-Size ist ein neuer, verbesserter Sicherheitsstandard für mehr Schutz im Falle eines Seiten- und Frontalaufpralls bei höheren Geschwindigkeiten und verbessertem Schutz von Kopf und Nacken bei Babys. Mit dem neuen Standard wird eine Anbringung des Kindersitzes entgegen der Fahrtrichtung bis zu einem Alter von 15 Monaten Pflicht. Darüber hinaus unterstützt die i-Size Verordnung das Isofix-System und fordert Seitenaufprallschutz für alle Kindersitze. i-Size tritt zusätzlich zur aktuellen EU-Sicherheitsverordnung ECE R44 in Kraft.

i-Size in Kürze:

  • Verbesserter Schutz im Falle eines Seiten- und Frontalaufpralls bei höheren Geschwindigkeiten und li>
  • verbesserter Schutz von Kopf und Nacken des Kindes
  • Rückwärtsgerichtetes Fahren bis zu einem Alter von 15 Monaten vorgeschrieben
  • i-Size schreibt Isofix-Installation zwingend vor
  • i-Size Kindersitze sind mit allen i-Size Fahrzeugen und fast allen mit Isofix-Fahrzeugen kompatibel
  • Längenklassifizierung in cm hilft bei der Wahl des richtigen Kindersitzes

2. Warum wurde i-Size entwickelt?

i-Size wurde entwickelt, um auf europäischer Ebene die Sicherheit für Kinder zu erhöhen.

Häufig wechseln Eltern zu früh von der Babyschale (Gruppe 0+) zu einem größeren Modell. Durch einen vorzeitigen Wechsel von einem rückwärtsgerichteten zu einem vorwärtsgerichteten Sitz steigt das Risiko von Kopf- und Nackenverletzungen, da der Hals eines Babys noch nicht ausreichend entwickelt ist, um den im Vergleich relativ schweren Kopf zu halten. Darüber hinaus sind laut der derzeitigen EU-Verordnung keine Sicherheitsstandards bei Unfällen mit einem Seitenaufprall vorgeschrieben.

Der neue Standard unterstützt eine häufigere Verwendung des Isofix-Systems für mehr Sicherheit. Demzufolge ist eine Anbringung des Sitzes entgegen der Fahrtrichtung bis zu einem Alter von 15 Monaten vorgeschrieben. Laut i-Size ist ein hoher Sicherheitsstandard bei Unfällen mit einem Seitenaufprall vorgeschrieben.

3. Warum ist i-Size notwendig?

Um einer falschen, gefährlichen Anbringung vorzubeugen, unterstützt i-Size das Isofix-System. Es verringert das Risiko einer fehlerhaften Anbringung.

Um Verletzungen im Kopf- und Nackenbereich bis zu einem Alter von mindestens 15 Monaten vorzubeugen. Erst wenn die Nackenmuskulatur des Kindes ausreichend entwickelt ist, um den hohen Kräften bei einem Frontalzusammenstoß Stand zu halten, sollte es in einen vorwärtsgerichteten Sitz wechseln.

Um bei einem Unfall mit Seitenaufprall Schutz zu bieten. Derzeit sind in der aktuellen Verordnung ECE R44 keine Sicherheitsstandards im Falle eines Seitenaufpralls vorgeschrieben.

Um einem vorzeitigen Wechsel zu einem größeren Sitz vorzubeugen. Viele Eltern entscheiden sich zu früh für einen vorwärtsgerichteten Sitz.

4. Wann tritt die neue Verordnung in Kraft?

i-Size ist am 9. Juli in Kraft getreten. Ab diesem Datum werden Fahrzeughersteller die Möglichkeit haben, für ihre Produkte eine Zulassung nach der i-Size Verordnung zu erhalten und sie auf den Markt zu bringen.

Die Entwicklung der i-Size Verordnung kann in drei unterschiedliche Phasen eingeteilt werden:

Phase 1

Gesetzentwurf verabschiedet
Inkrafttreten: 9. Juli 2013

Phase 2

i-Size Phase 2 für 100 bis 135 cm (Gruppe 2/3) Beginn Mitte 2012
Voraussichtlicher Abschluss: Q1 2014

Phase 3

i-Size Phase 3 von der Geburt bis 105 cm für Produkte, die mit dem Auto-Sicherheitsgurt befestigt werden
Strengere Kriterien für Kindersitze mit integriertem Hosenträgergurt, die mit dem Auto-Sicherheitsgurt befestigt werden

Voraussichtlicher Abschluss: 2015 – 2017

5. Ist es erlaubt, einen nach i-Size zugelassenen Kindersitz zu nutzen?

Ja. Die United Nations Economic Commission for Europe (UNECE) hat die neue Regelung bestätigt und für alle Länder der EU in Kraft gesetzt. Dazu kann es in einigen Ländern notwendig sein, die nationale Gesetzgebung entsprechend anzupassen.  Bis dies überall geschehen ist, unterstützt Maxi-Cosi Sie aktiv darin, i-Size Kindersitze zu verwenden.

6. Kann ich einen nach i-Size zugelassenen Kindersitz in meinem ISOFIX Auto verwenden?

Ja. i-Size ist eine Weiterentwicklung der aktuellen ISOFIX Kinderautositze und wird auch als „Super-ISOFIX“ bezeichnet. i-Size Kindersitze waren von Anfang an als „rückwirkend kompatibel“ vorgesehen, d. h. sie können grundsätzlich auch in den heutigen Fahrzeugen mit ISOFIX Verankerungspunkten benutzt werden.

7. Kann ich weiterhin meinen nach ECE R44-04 zugelassenen Kindersitz verwenden?

Ja. Beide Verordnungen werden parallel existieren. Die Verordnung ECE R44 ist weiterhin gültig für mit dem Drei-Punkt-Gurt installierte Kinderautositze sowie für Isofix-Sitze, die nach der ECE R44/04 zugelassen wurden.

8. Wer war bei der Festlegung der neuen i-Size Verordnung involviert?

Die Europäische Union hat eine Arbeitsgruppe zur Festlegung der i-Size Verordnung gegründet. Die folgenden Parteien sind bei der Entwicklung von i-Size involviert:

 isize logos

Dorel ist die Muttergesellschaft von Maxi-Cosi. Vertreter von Dorel sind in der i-Size Gruppe vertreten: Als langjähriger und führender Hersteller von Autokindersitzen verfügt Dorel über eine moderne Crash-Testanlage in Frankreich und jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung von Kinderautositzen. Die UNECE griff bei der Entwicklung und Festlegung des neuen i-Size Standards sowohl auf die Erfahrung und das Knowhow von Dorel im Bereich Autokindersitzdesign und -herstellung als auch auf die Testanlage zurück.

9. Ersetzt der neue Standard die aktuelle Sicherheitsverordnung ECE R44?

i-Size wurde zusätzlich zur aktuellen Verordnung ECE R44 als neuer Sicherheitsstandard eingeführt. Das bedeutet, dass momentan Kindersitze noch immer nach ECE R44 zugelassen werden und Verbraucher weiterhin Produkte mit ECE R44 Zulassung nutzen können.

Sowohl i-Size als auch ECE R44 sind Verordnungen. Das bedeutet, dass Hersteller wie Maxi-Cosi selbst entscheiden können, ob sie ihre Kindersitze entsprechend der Kriterien nach i-Size Standard und/oder ECE R44 Verordnung auf den Markt bringen. Und auch die Verbraucher können selbst entscheiden, ob sie einen i-Size Kindersitz oder einen ECE R44 Kindersitz kaufen. Nicht alle Autos verfügen bereits über Isofix und auch Sitze die nach ECE R44 zugelassen sind bieten ein hohes Maß an Sicherheit.

10. Was ist der Unterschied zwischen i-Size und der aktuellen ECE R44 Verordnung?

Die genauen Unterschiede zwischen der aktuellen Sicherheitsverordnung ECE R44 und i-Size sind in unten stehender Tabelle zusammengefasst:

 

 i-Size Checkliste

ECE R44

i-Size

1. Erhöhter Schutz bei einem Seiten- und Frontalaufprall und wesentlich verbesserter Schutz für Kopf und Nacken

Frontalaufprallschutz bei 50 km/h: 21 – 28 G

Heckaufprallschutz bei 30 km/h: 14 – 21 G

Kein Seitenaufprallschutz

Frontalaufprallschutz bei 50 km/h: 21 – 28 G, strengere Kriterien

Heckaufprallschutz bei 30 km/h: 14 – 21 G

Seitenaufprallschutz bei 24 km/h: ab 13 – 15 G bei einer in den Fahrzeuginnenraum eindringenden Tür

2. Rückwärtsgerichteter Sitz verpflichtend bis zu einem Alter von 15 Monaten

Vorwärtsgerichteter Sitz ab 9 kg (ca. 9 Monate) möglich

Etikett auf dem Produkt: Anbringung in Fahrtrichtung erst ab 15 Monaten

3. i-Size unterstützt das Isofix System, wodurch das Risiko einer Falschanbringung im Vergleich zur Anbringung mittels des Sitzgurts verringert wird

Isofix, Auto-Sicherheitsgurt oder Kombination

Alle Altersklassen

Phase 1 i-Size: Nur ISOFIX & ab der Geburt bis 105 cm/0 – 4 Jahre (auch mehr als 105 cm möglich)

Phase 2 (in Bearbeitung): i-Size: Kindersitzerhöhung von 100 cm bis 150 cm;

Seitenaufprallschutz bis zu ~135

Phase 3 i-Size: Alle mit Sitzgurt befestigten Sitze

4. i-Size Fahrzeuge sind mit allen Isofix und i-Size Kindersitzen kompatibel

1. Universal (Top Tether)

2. Semi-universal (Stützfuß)

3. Fahrzeugspezifisch

Universal (Stützfuß & Top Tether)

 

5. Längenklassifizierung ähnlich wie bei Konfektionsgrößen hilft bei der Entscheidung des richtigen Kindersitzes

Gruppe 0 – 0+, 0+/1, 1/1 – 2 – 3, 2 – 3

 

Keine Gruppen

Kategorisiert nach cm

Höchstgewicht des Insassen

Die i-Size Sicherheitsverordnung tritt Mitte 2013 in Kraft

 

Zulassung möglich nach Juli 2013

 

11. Warum nennt sich die Verordnung i-Size?

Produkte mit einem vorgestellten „i“ werden in der Regel als intelligent, praktisch und gut durchdacht angesehen. Und dies entspricht genau den Eigenschaften der neuen Sicherheitsverordnung. Das Wort „Size“ (zu Deutsch „Größe“) wurde gewählt, da die Größe des Kindes bei der Wahl des richtigen Rückhaltesystems mehr entscheidend ist als das Alter oder das Gewicht.

 

12. Warum ist es sicherer, das Kind in einem rückwärtsgerichteten statt in einem vorwärtsgerichteten Sitz zu transportieren?

Die Nackenmuskulatur wird mit steigendem Alter kräftiger und nicht mit steigender Körpergröße oder steigendem Gewicht. Bis zu einem Alter von 15 Monaten ist die Nackenmuskulatur eines Babys noch nicht ausreichend entwickelt, um den hohen Kräften bei einem durchschnittlich schweren Frontalzusammenstoß Stand zu halten, da der Kopf im Vergleich zum Rest des Körpers noch relativ schwer ist. Der ausgeübte Druck auf den Kopf- und Nackenbereich des Babys kann zu schwerwiegenden Verletzungen führen. In einem rückwärtsgerichteten Sitz werden die Kräfte bei einem Frontalzusammenstoß besser über einen größeren Körperbereich des Kindes verteilt, wodurch Kopf und Nacken weniger Druck standhalten müssen.

 

13. Werden auch i-Size Fahrzeuge entwickelt? Inwieweit wirkt sich das auf die Kompatibilität der Kindersitze (Fahrzeugliste) aus und wann werden sie voraussichtlich auf den Markt kommen?

Ja, es werden gleichzeitig zu den i-Size Autokindersitzen auch i-Size Fahrzeuge entwickelt. Ab ca. dem 9. Juli wird die Automobilindustrie die Möglichkeit haben, für diese Autos eine Zulassung entsprechend des i-Size Standards zu erhalten. Allerdings ist i-Size nicht verpflichtend für Fahrzeughersteller, Isofix hingegen ist verpflichtend.

Einer der Vorteile der i-Size Verordnung ist es, dass auch die Automobilindustrie mit einbezogen wird. Das führt zu einer verbesserten Kompatibilität von Kindersitzen und Fahrzeugen: Alle i-Size Kindersitze sind mit allen i-Size Fahrzeugen kompatibel. Bei Fahrzeugen ohne i-Size Ausstattung aber mit Isofix Verankerungspunkten wird die Kompatibilität ebenfalls verbessert, jedoch muss hierbei weiterhin die Fahrzeugliste zurate gezogen werden.

 

14. Welchen Einfluss haben Seitenairbags auf rückwärtsgerichtete Sitze und deren verlängerten Einsatz?

Seitenairbags haben keinen negativen Einfluss auf das Rückhaltesystem, auch nicht, wenn dieses entgegen der Fahrtrichtung angebracht wurde. In einigen aber nicht allen Fällen eines Seitenaufpralls bietet der Seitenairbag einen zusätzlichen Schutz fürs Kind. Dieser Schutz ist jedoch unabhängig von der Richtung, in der der Sitz angebracht wurde.

Frontairbags jedoch wirken sich negativ auf rückwärtsgerichtete Kindersitze aus. Daher müssen diese Airbags stets deaktiviert werden, wenn der Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz angebracht wird.

 

15. Wenn es sicherer ist, den Kindersitz über einen längeren Zeitraum entgegen der Fahrtrichtung anzubringen, bieten die aktuellen Kindersitze wie der Pearl, Axiss, Tobi oder Rubi dann überhaupt noch genügend Schutz?

Alle Maxi-Cosi Kindersitze bieten ein hohes Maß an Schutz und erfüllen alle derzeitigen Sicherheitsstandards und -vorschriften. Darüber hinaus werden die Produkte von unabhängigen Institutionen wie STIWA, ADAC, ANWB, ÖAMTC und TCS getestet. Viele dieser Tests berücksichtigen dabei die Standards eines Seitenaufprallschutzes. Maxi-Cosi verfügt über ein modernes Testcenter für Autokindersitze in Frankreich, welche mit einer Crashtest-Schlittenanlage ausgestattet ist. In der Testanlage werden alle Produkte gründlich in Bezug auf Sicherheit getestet.
Die aktuell erhältlichen R44/04 Kindersitze sind sicher. Allerdings bieten neue Kindersitze zum Einsatz entgegen der Fahrtrichtung zusätzlichen Schutz.

 

16. Warum ist der Einsatz von rückwärtsgerichteten Kindersitzen auf nur 15 Monate begrenzt? Warum nicht auf 4 Jahre?

Bis zu einem Alter von etwa 15 Monaten ist die Nackenmuskulatur eines Babys noch nicht ausreichend entwickelt, um den hohen Kräften bei einem durchschnittlich schweren Frontalzusammenstoß standzuhalten, da der Kopf im Vergleich zum Rest des Körpers noch relativ schwer ist. Mit 15 Monaten dann ist die Nackenmuskulatur weiter entwickelt und kann den Kräften bei einem Frontalzusammenstoß besser Stand halten. Zusätzliche Sicherheit kann durch einen verlängerten Einsatz rückwärtsgerichteter Sitze bis zu einem Alter von 15 Monaten (statt, wie in vielen Fällen, 9 Monaten) erzielt werden.
Maxi-Cosi empfiehlt den längeren Einsatz rückwärtsgerichteter Sitze. Neue Autokindersitze werden derzeit von Maxi-Cosi entwickelt und diese lassen sich auch bis zu einem Alter von etwa 4 Jahren entgegen der Fahrtrichtung anbringen.

 

17. Warum hängt die Größe des richtigen Autokindersitzes nun von der Körperlänge und nicht mehr vom Gewicht des Kindes ab? Warum wird das Alter des Kindes nicht berücksichtigt?

Die Körperlänge ist ein besseres Kriterium als Gewicht oder Alter zur Bestimmung des passenden Autokindersitzes. Darüber hinaus kennen Eltern die Körperlänge ihres Kindes besser als sein Gewicht, da sie auch beim Kauf von Kleidung entscheidend ist. Die Körperlänge ist in verschiedenen Altersstufen im Vergleich oft unterschiedlich. Kinder wachsen unterschiedlich schnell, da sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten Wachstumsschübe erfahren. Alter und Gewicht können auch weiterhin zusätzlich als Maßstab für den richtigen Kindersitz herangezogen werden. Die Körperlänge ist jedoch das entscheidende Kriterium, da daran am besten zu erkennen ist, ob ein Kind gut in einen Sitz passt und wann man zur nächsten Sitzgröße wechseln sollte.

 

18. Warum nennt die Sicherheitsverordnung keine Mindestgröße für rückwärtsgerichtete Sitze, sondern stattdessen ein Alter von 15 Monaten?

Untersuchungen haben ergeben, dass die Nackenmuskulatur eines 15 Monate alten Kindes in der Regel ausreichend entwickelt ist, um den hohen Kräften bei einem Frontalzusammenstoß standzuhalten. Dies ist abhängig vom Alter des Kindes und nicht von seiner Körpergröße oder seinem Gewicht.

Obwohl rückwärtsgerichtete Sitze bis zu einem Alter von mindestens 15 Monaten vorgeschrieben sind, empfiehlt Maxi-Cosi, Kinder so lange wie möglich entgegen der Fahrtrichtung zu transportieren.

 

19. Welche Maßnahmen ergreift Maxi-Cosi, um den längeren Einsatz rückwärtsgerichteter Sitze zu unterstützen?

Maxi-Cosi/Dorel Europe hat sich stark bei der Entwicklung der neuen i-Size Sicherheitsverordnung engagiert. Laut Verordnung sind alle Hersteller in Zukunft verpflichtet, mit ihren Produkten den längeren Einsatz rückwärtsgerichteter Sitze zu unterstützen. Gleichzeitig arbeiten die Produktentwicklungsteams an einer Lösung, die den längeren Einsatz rückwärtsgerichteter Sitze ermöglicht.

 

20. Warum wechseln Eltern derzeit noch zu früh zu einer höheren Sitzkategorie?

Es ist eine Tatsache, dass die meisten Eltern ihr Kind so früh wie möglich in Fahrtrichtung positionieren möchten, damit es besser mit anderen Mitfahrern interagieren kann. Viele interpretieren die Grenze von 9 kg falsch und verwechseln sie mit 9 Monaten. Ein weiteres Missverständnis beruht auf der Tatsache, dass Eltern glauben, ihr Baby sei aus dem Sitz herausgewachsen, weil seine Füße aus dem Sitz herausragen. Aber erst wenn der Kopf des Babys über der oberen Kante der Babyschale zu sehen ist, sollte man zur nächsten Sitzkategorie wechseln. Wenn die Empfehlungen für den richtigen Autokindersitz auf der Körperlänge des Kindes aufbauen, passiert es seltener, dass Eltern zu früh von einem rückwärtsgerichteten zu einem vorwärtsgerichteten Sitz wechseln.

 

21. Was ist ISOFIX?

ISOFIX ist ein internationales, standardisiertes Befestigungssystem für eine sichere, leichte und schnelle Sitzanbringung ohne Verwendung der fahrzeugeigenen Sitzgurte. Der Name ISOFIX steht für ISO (International Standardisation Organisation) und FIX (Fixierung). Isofix-Autokindersitze werden über zwei Standard-Verankerungspunkte hinter der Rückbank sowie einem Drehungsbegrenzer wie einem Stützfuß oder einem oberen Haltegurt (Top Tether) befestigt, um das Vorschießen des Sitzes zu vermeiden.

 

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